Datum: 16.05.2012
Ort: Dresden, Leipzig, Sachsen
Thema: Internationaler Tag gegen Homophobie am 17.05.2012
——————————————————————–
Die Grüne Jugend Sachsen erklärt zum 8. internationalen Tag gegen Homophobie:
Am 17.05.1990 strich die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität von der Liste der Krankheiten. Trotzdem haben homosexuelle Menschen 22 Jahre später auch in Deutschland immer noch mit Diskriminierung zu kämpfen.
Das zeigen insbesondere die Äußerungen des CDU Stadtrates Dieter Blechschmidt in Plauen, der Homosexualität als Krankheit bezeichnete und die darauf folgenden Reaktionen der Partei. "Dass einvernehmliche Beziehungen zwischen Menschen egal welcher Geschlechter vollkommen normal sind, ist bei der sächsischen CDU noch nicht angekommen", so Silvia Kunz, Sprecherin der Grünen Jugend Sachsen: "Gerade Parteien sollten beim Kampf gegen Homophobie Vorbild sein und homophobe Tendenzen in den eigenen Reihen nicht dulden."
Auch in den sächsischen Gesetzen werden homosexuelle Paare immer noch benachteiligt. "Es müssen endlich auch in Sachsen die gesetzlichen Grundlagen geschaffen werden, die gleichgeschlechtliche Lebenspartner_innenschaft der Ehe gleichzustellen!"
Deswegen rufen wir alle dazu auf an diesem Tag ein sichtbares Zeichen gegen Homophobie zu setzen. Die Grüne Jugend veranstaltet dazu in folgenden Städten ein Same Sex Handholding (Gleichgeschlechtliches Händehalten):
Dresden 18 Uhr Theaterplatz
Leipzig 14 Uhr Sachsenbrücke
Außerdem unterstützen wir den Rainbowflash des Lesben- und Schwulenverband Deutschland, der in Dresden, Leipzig und Chemnitz stattfinden wird.
[Link]
Datum: 08.05.2012
Ort: Dresden, Sachsen
Thema: Linksjugend ['solid] Sachsen, Jusos Sachsen und Grüne Jugend Sachsen solidarisieren sich mit dem Protest der Schüler_innen und Studierenden am 10.05.
———————————————————————
Am 10.05. gehen in Dresden Schüler_innen und Studierende auf die Straße um gemeinsam für eine bessere Bildungspolitik zu streiten. Linksjugend ['solid] Sachsen, Jusos Sachsen und Grüne Jugend Sachsen solidarisieren sich mit dem Protest: „Wir wollen nicht länger zusehen, wie die Staatsregierung die Bildungslandschaft in Sachsen nachhaltig schädigt.“
Schon jetzt sind viele Lehrer_innenstellen unbesetzt. Viele gehen in den nächsten Jahren in den Ruhestand und die sächsische Regierung plant sogar einen weiteren Abbau von Lehrer_innenstellen. Das führt nicht nur zu Klassenzusammenlegungen und Unterrichtsausfall, sondern verhindert auch eine deutliche Verbesserung des sächsischen Schulsystems. „Wir wünschen uns eine Schule, an der alle gemeinsam lernen können. Wir möchten, dass an unseren Schulen eine individuelle Förderung, die niemanden zurücklässt, umgesetzt wird. Dafür werden aber dringend mehr Lehrkräfte benötigt.“ An den Hochschulen sieht es nicht viel besser aus: Viele Kurse konnten dank Einstellungsstopp erst verspätet beginnen. Nach den Plänen der Landesregierung sollen 1042 Stellen gestrichen werden. Die Kürzungen führen dazu, dass beispielsweise in Leipzig, der Pharmaziestudiengang geschlossen werden soll, so dass dieser in ganz Sachsen nicht mehr angeboten wird. Außerdem muss die Ausbildung von Lehrer_innen in Sachsen deutlich ausgebaut und verbessert werden.
„Deswegen schließen wir uns den Forderungen des Landesschülerrats Sachsen und der Konferenz Sächsischer Studierendenschaften an und rufen alle auf, sich an der Demonstration der Schüler_innen und Studierenden in Sachsen zu beteiligen. Bildung geht alle etwas an!“, erklären Silvia Kunz (Grüne Jugend), Tino Bucksch (Jusos) und Tilman Loos (Linksjugend).
[Link]
Kommt alle zur Demo für bessere Bildung in Sachsen und gegen Kürzungen im Bildungsbereich am 10.Mai in Dresden!!
Treffpunkt Schüler_innen:
14:30Uhr Albertplatz
Treffpunkt Studierende:
14:00 Fritz-Förster-Platz
unseren Mobilisierungsflyer findet ihr hier:
Treffpunkt der Grünen Jugend Sachsen ist um 14Uhr vor dem Hauptbahnhof Dresden zum gemeinsamen Transpi-Basteln.
[Link]
Datum: 01.05.2012
Ort: Bautzen, Sachsen
Thema: Die GRÜNE JUGEND Sachsen beteiligte sich an den Protesten gegen den Naziaufmarsch in Bautzen
——————————————————————–
Erneut wurde der 1.Mai von der rechtsextremen NPD und anderen rechtsextremen Kräften missbraucht um ihre menschenverachtenden Ziele zu propagieren. In Bautzen konnte dies dieses Jahr leider nicht verhindert werden.
Trotzdem konnte dank vieler Veranstaltungen in Bautzen, unter anderem mit der Band „Silbermond“, ein sichtbares Zeichen gegen Neonazis und Fremdenhass gesetzt werden. Mit vielen Teilnehmenden ist es gelungen Protest auf Sicht- und Hörweite zu organisieren und die Nazis nicht unkommentiert durch die Innenstadt laufen zu lassen.
“Wir konnten gut deutlich machen, dass Nazis in Bautzen nicht erwünscht sind. Leider wirkten einige Polizeikräfte gereizt und aggressiv, so dass es mehrfach zu unberechtigten zusammenstößen mit den Demonstrierenden gab. Auch für die Pferde der Polizei grenzte die Demonstration an Tierquälerei – sie litten sichtbar unter dem Lärm der Gegendemonstration.“, meint dazu Silvia Kunz, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Sachsen, die selbst vor Ort war. Der Angriff eines Politzisten auf die Landtagsabgeordnete Annekathrin Giegengack bestürzte die GRÜNE JUGEND Sachsen. Dieser wie auch alle anderen Übergriffe auf friedliche Demonstranten sind nicht zu entschuldigen. Deshalb fordert die GRÜNE JUGEND eine Kennzeichnungspflicht der Beamten, auch um einen Generalverdacht von in der Mehrzahl friedlichen Polizisten zu verhindern.
Weiter führt Kunz aus:„Wir wünschen uns sehr, dass noch viel mehr Menschen sich an den Protesten gegen Nazis beteiligen, damit wir es nicht wieder zulassen, dass Nazis ihre menschenverachtenden Parolen verbreiten können. Es reicht nicht sich Nazis in den größeren Städten Sachsens entgegenzustellen, denn gerade auf dem Land können sie immer mehr Fuß fassen. Wir finden diese Entwicklung sehr bedenklich.“
[Link]
Ort: Dresden, Sachsen
Thema: Der sächsische Landesverband der GRÜNEN JUGEND wählt einen neuen Vorstand und beschäftigt sich mit Finanzpolitik
——————————————————————–
Auf der zweiten Landesmitgliederversammlung des Jahres 2012 am 28. und 29. April in Dresden wählte die GRÜNE JUGEND Sachsen einen neuen Landesvorstand: Silvia Kunz und Matthias Jobke wurden als Sprecher_innenteam wiedergewählt, Astrid Weidt ist nun Landesschatzmeisterin. Desweiteren sind Simon Kupferer und Kira Wilcox als Beisitzer_innen gewählt. Den Posten der Frauen – und Genderpolitischen Sprecherin bekleidet Kira Wilcox.
Darüber hinaus beschäftigten sich die rund 20 Teilnehmenden mit dem Thema Finanzpolitik in zwei Workshops und bei der Aktion „Krötenwanderung“ in der dresdner Innenstadt. Dort forderte die GRÜNE JUGEND Sachsen die Passant_innen deutlich auf, ihre Bank zu wechseln, also „die Kröten wandern“ zu lassen. Zweck der Aktion war es darüber aufzuklären, dass das eigene Geld bei vielen Banken gewinnbringend in der Waffenindustrie oder in Nahrungsmittelspekulation investiert wird und es daher angebracht ist, zu einer sozial und ökologisch nachhaltig und ethisch arbeitenden Bank zu wechseln. Mit Flyern und dem Basteln kleiner Papierkröten machte die GRÜNE JUGEND Sachsen ihr Anliegen deutlich.
„Die zweite Landesmitgliederversammlung 2012 war ein voller Erfolg und wir freuen uns auf das kommende Jahr. Wir wollen uns aktiv in Sachsen und bei Bündnis 90/Die Grünen für eine bessere Bildungspolitik, eine andere Energiepolitik, eine nachhaltige Finanzpolitik und den verstärkten Kampf gegen die rechten Tendenzen in unserem Land einsetzen!“, fasst Silvia Kunz, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Sachsen, die Pläne zusammen."
[Link]
Hier geht es zu den Bewerbungen und Anträgen zur Landesmitgliederversammlung in Dresden
[Link]
Datum: 26.04.2012
Ort: Dresden
Thema: Die GRÜNE JUGEND Sachsen fordert zum Jahrestag des GAUs in Tschernobyl am 26. April die sofortige Abschaltung aller Atomkraftwerke.
——————————————————————–
„Wasser, Wind und Sonne, Atomkraft in die Tonne!“
Einer der schwersten durch Menschenhand verursachten Fehler jährt sich zum 26. Mal. Ein Fehler, der das Leben einer ganzen Region auslöschte. Das Wort Tschernobyl ist mittlerweile fast jedem Kind bekannt und doch scheinen Menschen aus den Fehlern ihrer Generation nicht zu lernen.
Am 26. 04. 1986 ereignete sich bei der Simulation eines Stromausfalls im Reaktorblock 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl der erste Größte Anzunehmende Unfall der Menschheit, der Super-GAU. Durch den totalen Stromausfall und aufgrund materialbedingter Eigenschaften im Inneren des Reaktors ereignete sich ein extremer Ladungsanstieg, der eine unkontrollierte Kettenreaktion hervorrief und darauffolgend die Explosion des gesamten Reaktorblocks bedingte. Die radioaktiven Isotope Iod 131 und Caesium 137 verteilten sich auf die umliegenden Bereiche, durch die Explosion stieg eine kilometerhohe radioaktive Wolke empor. Doch die Einwohner_innen der benachbarten Stadt Prypjat wurden erst Stunden später evakuiert. Der Tod vieler im Umkreis lebenden Menschen durch die Strahlenkrankheit und der Folgen der zu hohen Strahlungsbelastung, meist Krebs, der Tod der Tier- und Pflanzenwelt und die vielen Liquidator_innen, welche danach wiederum an den Folgen ihrer Aufräumarbeit starben, sind ein Zeichen für die Gefährlichkeit jedes Kernkraftwerks. Auch jetzt sterben noch Menschen an den Konsequenzen dieses Unfalls, durch die hohen Strahlungsdosen brachten viele Frauen behinderte und kranke Kinder zur Welt.
Solch ein Gau sollte ewig mahnen. Doch am zweiten GAU, welcher durch ein Erdbeben im Jahr 2011 in Fukushima ausgelöst wurde, ist zu sehen, dass kein Lernprozess bei den verantwortlichen Energieerzeuger_innen und Politiker_innen weltweit eingesetzt hat. Die GRÜNE JUGEND Sachsen fordert daher ein sofortiges Abschalten aller Kernkraftwerke. Auch in Deutschland ist dies schon vor 2022 technisch machbar. Doch nicht nur die Kernkraftwerke in Deutschland stellen eine Bedrohung für die in Europa lebenden Menschen …
[Link]
Datum: 23. bis 29.04.2012
Ort: Dresden, Sachsen
Thema: Die GRÜNE JUGEND Sachsen fordert zur Waldwoche vom 23. bis 29. April 2012 mehr Schutz für Bäume und Wälder in Sachsen.
——————————————————————–
Der Wald als Zukunft – Auch für Sachsen!
Profitgier, Straßenneubau und Hochwasserschutzbaumaßnahmen sind die wohl größten Feinde jedes Waldes. Weltweit werden pro Minute 28 Hektar Wald zerstört und gerodet. Wald, der meist nicht neu aufgeforstet wird.
Den heimischen Wälder geht es vergleichsweise gut. Nur etwa 10% der in Deutschland benötigten Zellulose stammt aus regionalen Wäldern, die fehlenden 90 % werden größtenteils aus Osteuropa importiert. Auch werden Sojaprodukte für die Herstellung von Tiernahrung für die Massentierhaltung nicht in Europa angebaut, sondern in Südamerika oder Asien, wo mensch dafür Regenwälder abholzt. Wir sind also immer zumindest indirekt am Waldschwund beteiligt.
Doch wahrhaben möchten dies wenige, unser Leben in Saus und Braus wäre in Gefahr. Die GRÜNE JUGEND Sachsen sieht das anders und strebt an, den Schutz von Wäldern weltweit auszubauen. In der von der GRÜNEN JUGEND veranstalteten Waldwoche vom 23. – 29. April 2012 wird dies aufgegriffen.
Silvia Kunz, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Sachsen, argumentiert: „Nur durch den Schutz der Wälder können die mittlerweile häufiger wiederkehrenden Klimakatastrophen gebremst und Menschen – wie Tierleben gerettet werden.“
Dabei sind regionale wie überregionale Projekte gute Anlaufstellen. Auch ein Frühjahrputz in Wäldern und Parks, wie von der GRÜNEN JUGEND Leipzig durchgeführt, stellt einen Weg dar, den jede_r Bürger_in gehen kann. Organisationen wie Greenpeace, Rettet den Regenwald e.V., Nabu und WWF zeigen zudem andere Möglichkeiten auf, die Wälder zu schützen und zu unterstützen. Regionale Projekte, wie der Schutz des Auenwaldes in Leipzig, sollten ebenso große Aufmerksamkeit finden. Zudem müssen Forschungszentren wie das Sächsische Landesarboretum im Forstbotanischen Garten Tharandt weiterhin gefördert und ausgebaut werden. Denn nur so kann das essentiell wichtige Thema Ökosystem Wald jedem einzelnen Menschen und vor allem unseren folgenden Generationen nahegebracht werden.
Kunz schlussfolgert daraus: „Alle …
[Link]
Hallo ihr Lieben,
wir möchten euch auf ein Seminar des Grüne Jugend Bundesverbandes hinweisen. Es findet vom 04.-06. Mai in Leipzig statt und ist damit eines der wenigen Seminare, die im Osten stattfinden. Das Thema ist „Globale Gerechtigkeit und Ökologisches Wachstum – Chancen für den Globalen Süden?“. Dazu gibt es wie immer interessante Referent_innen, spannende Diskussionen und viele Möglichkeiten sich mit jungen grünen Menschen aus ganz Deutschland auszutauschen. Die ganze Einladung der Fachforen "Europa und Globales" und "Ökologie" und die Anmeldung findet ihr hier: Einladung
Wir würden uns sehr freuen einige von euch in Leipzig zu sehen.
Liebe Grüße von
Eurem Lavo
[Link]
Hallo ihr Lieben,
schon in zwei Wochen findet die nächste Landesmitgliederversammlung in Dresden statt. Die komplette Einladung findet ihr hier:
Alle Anträge und Bewerbungen findet ihr vorher im Downloadbereich oder im Reader, den es ca. eine Woche vor der Landesmitgliederversammlung geben wird. Damit sich alle rechtzeitig informieren können, bitten wir euch darum die Bewerbungen möglichst bald an uns (vorstand(ädd)gj-sachsen.de) zu schicken.
Viele liebe Grüße
Euer LaVo
[Link]
Am 14.04.2010 wurde ein Rückübernahmeabkommen zwischen Deutschland und dem Kosovo unterzeichnet, das den Kosovo dazu verpflichtet ehemalige Flüchtlinge aufzunehmen.
Abgeschoben werden sollen ca. 14.000 aus dem Kosovo stammende Menschen; darunter ca. 10.000 Roma und Ashkali, die nach Beendigung des Kosovokrieges nicht in den Kosovo zurückgekehrt sind. Diese flüchteten 1999 vor Verfolgung während des Kosovo-Krieges und sind also schon mehr als 10 Jahre in Deutschland – einige sogar mehr als 20 Jahre. Sie haben hier Kinder bekommen, die von Anfang an auf deutsche Schulen gegangen sind und ihrer Heimatsprache oft nicht mächtig sind. Auch ältere und kranke Menschen können von Abschiebung betroffen sein ebenso wie ungefähr 5.000 Kinder – Familien werden auseinandergerissen. Pro Jahr sollen in etwa 2500 Menschen abgeschoben werden. Bis jetzt wurden 2138 abgeschoben, davon 51 aus Sachsen.
„Die Situation der Roma im Kosovo ist verheerend. Viele der aus Deutschland abgeschobenen Roma haben keine gültigen Papiere, mit denen sie im Kosovo Staatshilfe beantragen könnten und die Arbeitslosigkeit der Roma Minderheit liegt zwischen 90 und 100 Prozent. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die abgeschobenen Kinder im Kosovo weiterhin die Schule besuchen. Auch haben viele Roma bei Rückkehr in den Kosovo keine Möglichkeit mehr in ihre alten Häuser und Wohnungen zurückzukehren.“, so Silvia Kunz, Sprecherin der GRÜNE JUGEND Sachsen. „Sinti und Roma waren als „Zigeuner“ verfolgte des Nationalsozialismus. Mehr als 25.000 der schätzungsweise 40.000 deutschen und österreichischen Sinti und Roma wurden ermordet. Leider sind sie in den meisten europäischen Ländern immer noch Diskriminierung ausgesetzt. Für uns ist es nicht hinnehmbar, dass auch aus Deutschland Roma abgeschoben werden. Deswegen fordern wir insbesondere vom Innenminister, Markus Ulbig, einen sofortigen Abschiebestopp für Sachsen durchzusetzen und sich für einen deutschlandweiten Abschiebestopp einzusetzen.“
[Link]
Zu Ostern erreicht der Eierkonsom jedes Jahr aufs neue seinen Höhepunkt. Vielen Menschen ist dabei nicht bewusst das bis zu 40 Millionen männliche Kücken kurz nach dem Schlüpfen vergast oder noch lebendig in Schredder geworfen werden, da nur weibliche Hühner für die Eierproduktion gebraucht werden. Die GRÜNE JUGEND Sachsen mahnt daher, vor allem zu Ostern den eigenen Eierkonsum zu überdenken. Denn hinter jedem Ei steckt auch ein weggeworfenes Leben. Jedes Ei weniger kann dieses retten.
Circa 200 Eier konsumiert jedeR Deutsche pro Jahr. Die meisten Eier stammen dabei aus Massentierhaltung, wo Tiere unter miserablen Verhätnissen gehalten/herangezüchtet werden. Die GRÜNE JUGEND Sachsen empfielt daher, wenn Eier gekauft werden nur zu Bio-Eiern zu greifen. "Hier ist gewährleistet, dass die Hennen wenigsten ein halbwegs angenehmes Leben hatten. Allerdings ist es immer besser gar keine Eier zu verwenden." sagte Matthias Jobke, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Sachsen. Massentierhaltungsfabriken sind dabei nicht nur schlecht für die Tiere, sondern auch für die Umwelt, da sie Unmengen Gülle produzieren und die Luft verpesten.
Um gegen Massentierhaltung zu protestieren haben sich in Freiberg, Chemnitz, Dresden und Leipzig BürgerInnenbündnisse gebildet. Die GRÜNE JUGEND Sachsen ist daran beteiligt. Unter anderem sollen am 3. Juni in den Städten Fahrraddemos unter dem Motto "Radeln gegen Massentierhaltung" stattfinden.
[Link]
Solidarität mit den Protesten der sächsischen Schüler und Schülerinnen! – Am 28.03. Proteste und Aktionen für eine bessere und zukunftsorientierte Bildungspolitik.
——————————————————————–
Linksjugend[´solid] Sachsen, Jusos Sachsen und die Grüne Jugend Sachsen erklären sich solidarisch mit den protestierenden Schülern und Schülerinnen und unterstützen die Proteste und Aktionen während des landesweiten Aktionstages zum Thema Lehrkräftemangel!
Durch die radikale Sparpolitik der sächsischen Staatsregierung wurden die Gelder nicht nur im Jugend- und Sozialbereich, sondern auch in der Bildung massiv gekürzt.
Im Widerspruch zu jugendfreundlicher und zukunftsorientierter Politik stehen und standen auch beim Lehrpersonal Kürzungen ins Haus. Dies ist angesichts des bereits lang bekannten Problems der Versorgung mit Lehrpersonal an sächsischen Schulen rücksichtslos und unverantwortlich.
Bereits jetzt gibt es an vielen sächsischen Schulen massive Stundenausfälle, Klassenzusammenlegungen und sehr volle Klassenräume. Das führt oft dazu, dass die Lehrenden zum Schaden der Lernenden Unterrichtsinhalte des Lehrplans hastig und verkürzt vermitteln müssen um die Vorgaben einzuhalten. Somit sind sie kaum in der Lage, Einzelne individuell beim Lernen zu unterstützen.
Außerdem werden viele Lehrerinnen und Lehrer in andere Bundesländer abgeworben. Abordnungen mit langen Fahrtzeiten und niedrigere Gehälter machen Sachsen für Lehrerinnen und Lehrer unattraktiver.
Der Rücktritt des Kultusministers Roland Wöller war daher nur konsequent.
Wir fordern nun endlich Vernunft bei der sächsischen Staatsregierung, um das Problem mangelnder Lehrkräfte und damit einhergehend überfüllter Klassenräume und massiver Stundenausfälle langfristig zu lösen. Denn es reicht bei weitem nicht aus, allen Abiturienten und Abiturientinnen einen Bittbrief für ein Lehramtsstudium mitzugeben. Ziel sollte es sein, die bereits fehlenden und dringend benötigten Stellen für Lehrerinnen und Lehrer so schnell wie möglich durch Referendariatsstellen zu besetzen, ein attraktives und am Individuum orientiertes Lehramtsstudium zu gewährleisten und den Beruf der Lehrerinnen und Lehrer langfristig durch angemessene Gehälter und kürzere Arbeitszeiten attraktiver zu gestalten, auch um die individuelle Hilfe und Förderung von Schüler und Schülerinnen zu fördern.
Wir fordern daher die Rücknahme der beschlossenen Kürzungen und entsprechende Maßnahmen, …
[Link]
Sehr geehrter Herr Innenminister Markus Ulbig,
der rechte Terror in Deutschland geht vermehrt von Sachsen aus. In unserem Freistaat wurden Morde geplant. Ein gemeinsames Handeln gegen Rechtsextremismus hat oberste Priorität. Doch wird die Antirassismusarbeit durch ein erneutes NPD-Verbotsverfahren erleichtert? Unseres Erachtens nach nicht. Ein Verbotsverfahren ist in unseren Augen von vornherein zum Scheitern verurteilt und somit purer Aktionismus der Politiker_innen, Medien und des zivilgesellschaftlichem Mainstreams. Stattdessen müssen umfassende und ehrliche Strategien im Kampf gegen fremdenfeindliche und menschenverachtende Ideologien in unserer Gesellschaft überlegt werden, um ein weiteres Ausbreiten zu Verhindern.
Wir fordern Sie daher auf, sich gegen ein erneutes NPD-Verbotsverfahren zu stellen. Denn eine deutsche Parteienlandschaft ohne NPD bedeutet noch lange keine deutsche Gesellschaft ohne Neonazis, rechter Gewalt oder tief verwurzeltem Rassismus.
Ein Verbotsverfahren würde sich zudem über lange Zeit hinziehen – Monate, in denen die NPD eine hohe mediale Aufmerksamkeit genießen würde und die sie nutzen könnten, um sich als verfassungskonforme Sauberpartei zu präsentieren.
Selbst wenn die NPD erfolgreich verboten würde, lässt sich das Ausweichen auf andere Organisationen, informelle Verbände oder gar eine neue Partei nicht verhindern – die Mitglieder der Partei werden ihre politischen Aktivitäten nicht einfrieren. Zudem säßen viele Abgeordnete der Partei als fraktionslos in den Stadträten, kommunalen Vertretungen und Landtagen bis zur nächsten Wahl.
Statt einem Verbotsverfahren brauchen wir eine umfassende und ehrliche Strategie um rechtem Gedankengut und Gewalttäter_innen keinen Fußbreit Platz zu geben: offene Auseiandersetzung mit NPD-Positionen und ihre öffentliche Ächtung, ausfinanzierte Beratungsstellen für Opfer rechter Gewalt, präventive Bildungsarbeit und eine Demokratisierung unserer Gesellschaft, die Partizipationsmöglichkeiten für alle eröffnet und ermöglicht.
Desweiteren hält die seit längerer Zeit als verfassungswidrig geahndete „Demokratieerklärung“ immer noch Antirassismusarbeit zurück und behindert diese. Diese Erklärung gehört abgeschafft und muss einhergehen mit einer Abkehr von jeglicher Gängelung von Menschen, die rechtem Gedankengut entschlossen entgegen treten und sich für Toleranz und demokratische Teilhabe einsetzen. Die Gleichsetzung von Links-, Rechts – …
[Link]
Die GRÜNE JUGEND Sachsen kritisiert zum diesjährigen Equal Pay-Day die ungleiche Bezahlung von weiblichen Beschäftigten. "Immer noch verdienen Frauen 21,6% weniger als Männer. So etwas ist beschämend für das angeblich so fortschrittliche Deutschland", sagt Matthias Jobke, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Sachsen.
Der diesjährige deutsche Equal-Pay-Day fällt auf den 23.03.2012. Er zeigt die Zeitspanne an, die Frauen über das Jahr 2011 hinaus arbeiten müssten, um genauso viel zu verdienen wie Männer. Diese Lücke ergibt sich zum einen aus der Arbeitszeit und den ausgeführten Tätigkeiten – Frauen arbeiten größtenteils in schlechter entlohnten Branchen und das dann auch noch in Teilzeit. Für gleichwertige Arbeit mit gleichwertiger Qualifikation sind es dann aber trotzdem noch ca. 8% Unterschied! Dies liegt auch daran, dass Frauen oft schlechter bei Lohnverhandlungen abschneiden.
Laut einer OECD-Studie ist Deutschland damit sogar das Schlusslicht unter den Europäischen Ländern.
Damit Frauen nicht „männliche“ Eigenschaften annehmen müssen, um anerkannt zu werden, ist eine Frauenquote für Aufsichtsräte und Vorstände notwendig.
“Zudem von Frauen zu verlangen, dass sie sich doch stärker anstrengen sollten zeugt in Bezug auf die Hürden, die ihnen konsequent in den Weg gelegt werden, von schlechtem Humor und wenig Sensibilität für die Ursachen. Wir brauchen eine vollkommen andere Arbeitskultur in Deutschland.", so Silvia Kunz, Sprecherin der Grünen Jugend Sachsen.
Die Ungleichbehandlung zieht sich durch die gesamte Gesellschaft-durch die Frauenquote allein lässt sich nicht alles regeln.
“Wir dürfen daher auch nicht nur fordern, dass Frauen verstärkt naturwissenschaftliche Berufe ergreifen, sondern wir dürfen die andere Seite nicht aus dem Blick verlieren. Männer, die in sozialen Berufen, wie in der Kindererziehung oder der Pflege, arbeiten, werden immer noch schief angeschaut. Wir möchten, dass endlich Geschlechterrollen und damit auch geschlechtsspezifische Berufsgruppen aufgebrochen werden. Nur durch intensive Zusammenarbeit zwischen allen Geschlechtern können wir das erreichen. Bis dahin müssen frauentypische Berufe besser bezahlt werden.", so Silvia Kunz weiter.
Wir hoffen deshalb auf einen starken Protest …
[Link]
Anlässlich des heutigen „Internationalen Tages gegen Rassismus“, der 1966 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen wurde um den Opfern des Sharpeville – Massakers 1960 in Südafrika zu gedenken und auf den weitverbreiteten, menschenverachtenden Rassismus aufmerksam zu machen, möchte die GRÜNE JUGEND Sachsen an die Opfer der neonazistischen Morde in Deutschland und ihre Angehörigen erinnern.
Die Mitglieder des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ konnten unter anderem auch in Sachsen unentdeckt bzw. ungestört von Polizei und Verfassungsschutz agieren und mindestens neun Menschen töten, getrieben von einer rassistischen Ideologie der Ungleichwertigkeit von Menschen.
Die Ignoranz der deutschen Bundesregierungen, der deutschen Zivilgesellschaft und deutscher Behörden zeigt sich auch in der Tatsache, dass es laut Amadeu – Antonio – Stiftung in der Zeit von 1990 bis 2011 auf Bundesgebiet 181 Todesopfer rechter Gewalt gegeben hat. Offizielle Statistiken hingegen erkennen bisher gerade einmal 47 davon als Konsequenz aus Fremdenhass und Rassismus an.
Die GRÜNE JUGEND kämpft für eine vielfältige Gesellschaft, in der kein Mensch in Angst leben muss weil sie/er nicht als Teil der „Mehrheit“ empfunden wird und sich verbaler und körperlicher Attacken ausgesetzt sieht. Jeder Tag sollte dazu genutzt werden gegen menschenverachtendes Denken und Handeln vorzugehen, dazu rufen wir gemeinsam mit dem Bundesverband der GRÜNEN JUGEND auf. Auf der Homepage wird es in den nächsten Tagen eine Artikelserie und verschiedenste Aktionen geben: www.gruene-jugend.de
[Link]
Es wird Frühling, warm und hell – Grund genug für uns als Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND Sachsen sich von der reinen Telefonkommunikation wegzubewegen und zwecks Besprechung viiiiieler Themen ein Treffen von Angesicht zu Angesicht zu veranstalten – so geschehen am Freitag, 9.März von 10 bis 17 Uhr in Leipzig. Zu unserer Freude mit einigen Gästen.
Um es kurz zu halten, hier die wichtigsten Themen (mehr könnt ihr dem Protokoll entnehmen, bzw. uns anschreiben und einfach nachfragen):
unsere nächste Landesmitgliederversammlung (28./29. April in Dresden),
unsere Zusammenarbeit mit Bündnis 90/Die Grünen,
der Wahlkampf in Sachsen 2014
der Angriff auf GJ Mitglieder im Vorfeld von Chemnitz Nazifrei und generelle verstärktes Antira-Engagement
Materialerstellung für die GJ Sachsen
Aktionen gegen Massentierhaltung im Rahmen des Freiberger Bündnisses
[Link]
Der Kampf gegen Atomkraft und für eine sichere Endlagerung muss weitergehen.
Die schreckliche Katastrophe von Fukushima jährt sich nun zum ersten Mal. Sie hat uns wachgerüttelt und uns einmal mehr an die Gefahren, die die Atomkraft birgt erinnert. Seitdem wurden einige grüne Forderungen umgesetzt und endlich ein Ausstiegsdatum aus der Atomkraft festgesetzt. Das ist Silvia Kunz, Sprecherin der Grünen Jugend Sachsen, nicht genug: "Es entsetzt uns wie sich wieder einmal die Atomlobby bei der Festsetzung des Ausstiegsdatums durchgesetzt hat. Der Sachverständigenrat für Umweltfragen hält einen Atomausstieg bis 2015 für durchaus umsetzbar. Ein Ausstieg bis 2022 ist ein zu großes Risiko".
Auch die Kosten für die Endlagerung muss nicht etwa die Atomindustrie tragen, sondern die Steuerzahler_innen. "Wer Müll verursacht sollte auch für seine Entsorgung zahlen müssen" so Silvia Kunz weiter. Was außerdem fehlt ist die Bereitschaft zu einer ergebnisoffenen Endlagersuche. "Wenn wir endlich ein zumindest einigermaßen sicheres Endlager finden wollen, müssen auch Gesteinsformationen in Sachsen eine Rolle spielen" sagt dazu Astrid Weidt vom Vorstand der Grünen Jugend Sachsen."Es kann nicht sein, dass in den Haushaltsplänen immer noch Gorleben eine bevorzugte Rolle spielt."
Zum Fukushima-Jahrestag fordert das Anti-Atom-Bündnis "Ausgestrahlt" alle Bürger_innen in Sachsen dazu auf nach Hannover zur zentralen Demonstration zu fahren. Wem dieser Weg zu weit ist, der kann auch in Leipzig demonstrieren. Dort findet um 14 Uhr auf dem Markt eine Mahnwache statt. Dazu Astrid Weidt: "Wir begrüßen ausdrücklich diese Mahnwache und würden uns freuen, wenn viele Menschen in Sachsen daran teilnehmen würden. Bei der Debatte um Fukushima vergisst man leicht wie sehr die Menschen dort heute noch unter der Katastrophe leiden."
[Link]
Liebe sächsiche GRÜNE JUGEND Mitglieder,

hiermit laden wir euch herzlich zur morgigen Landesvorstandssitzung der GRÜNEN JUGEND Sachsen ein!
Wann? 09.März 2012 – ca. 10-17 Uhr 
Wo? Grüne Geschäftsstelle, Hohe Straße 58, Leipzig (vom Hbf mit der Tram 10 oder 11 drei Stationen bis LVB/Hohe Straße, dann rechts an der Sparkasse einbiegen und die Straße runter bis zur richtigen Hausnummer)

Was? Unsere Tagesordnung:
Gespräch mit Till Käbsch (Landesgeschäftsführer Bündnis 90/Die Grünen Sachsen) Zukunft Kooperation mit zwischen der GJ und Altgrün Bericht zu Chemnitz Nazifrei Angriff, Demo – wie gehts weiter? Und: weiteres Vorgehenehen bei Nazi-Demos Verbandswentwicklung: Handbuch Fragebögen Wurzelwerk Materialerstellung: Sticker – Entscheidung – Layout T-Shirts Beutel Inhaltliche Veranstaltungen: Vegan-Vegetarisch-Veranstaltungen? Treffen Finanzantrag Massentierhaltung – Matthias Anliegen Arbeit im Bereich der Altgrünen: Unsere Politik im Bezug auf unsere Einbringung in die Altgrünen LAGs Anträge zur nächsten LDK (Auswertung der jetzigen) Wahlkampf Bund und Sachsen (Positionierung zu schwarz-grün – Antrag auf Herbst-LDK!?) unsere Satzung genderpolitisch aufmöbeln Frauen- und Genderpolitische Sprecher_in einführen Frauenförderung der GJ Sachsen zeitliche Planung bis April (Vorstandsneuwahl) aktives Werben für Wahlen zu den besetzenden Ämtern! Planung darüber hinaus: Beginn eines Arbeitsprogramms wie Bundesverband? Pressearbeit in den nächsten Wochen CSD und weitere sachsenweite Aktionen Kooperationen Bundesverband: Ostkongress? Bewerben des BuKos Sonstiges Anschreiben/ Mobilisieren von "eingeschlafenen" Basisgruppen, u.a. Görlitz Termine: LaVoSi, TK, …
Wir würden uns freuen, das ein oder andere Gesicht dort zu sehen, denn wir möchten die Arbeit im Landesverband möglichst mit euch und transparent gestalten, das gelingt uns jedoch nur, wenn sich möglichst viele Menschen aktiv einbringen oder auch nur schauen, was wir so machen – von daher: Kommt vorbei!!!
Mit allerbesten junggrünen Grüßen
euer LaVo: Astrid, Matthias J., Matthias V., Martin, Norma, Silvia
[Link]
Gleichberechtigung der Geschlechter weltweit umsetzen – wir fordern Solidarität mit Frauenrechtsbewegungen überall!
Zum 101. Mal wird am heutigen 8.März der Internationale Frauentag begangen, um auf die Situation von Frauen weltweit aufmerksam zu machen und die Umsetzung gleicher Rechte für alle Menschen anzumahnen. Die GRÜNE JUGEND Sachsen möchte die breite Aufmerksamkeit, die Mädchen und Frauen an diesem Tag zuteil wird, nutzen, um zivilgesellschaftliche Akteur_innen, Politiker_innen und jede_n Einzelne_n dazu aufzurufen, der vielfältigen Diskriminierung und Ungleichbehandlung der Geschlechter etwas entgegen zusetzen.
Dazu zählt es die Gefährdung der Rechte von Frauen und Mädchen in Deutschland, Europa oder in den von revolutionären Umbrüchen geprägten arabischen Staaten mit gleicher Intensität zu thematisieren wir auch überall sonst, wo schlechtere Arbeitsbedingungen, geringere Löhne, Gewalt, sexualisierte Übergriffe und der Ausschluss von Bildung, Gesundheit und politischer Beteiligung als berechtigter Normalzustand gelten. „Anstatt aus einer westlich-arroganten Perspektive weißer, gutbürgerlicher Feminist_innen heraus anderen zu erklären wie sie Gleichberechtigung umzusetzen haben, fordern wir eine Solidarisierung mit Frauenrechtsbewegungen und allen anderen Engagierten, die für eine emanzipierte, freie Gesellschaft der Chancengerechtigkeit kämpfen“, erklärt Norma Tiedemann, Beisitzerin im Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND Sachsen. In verschiedenen sozialen Kontexten sehen wir uns verschiedenen Problemen gegenüber, die gleichermaßen kritisiert und verändert werden müssen. Matthias Jobke, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Sachsen ergänzt: „In Sachsen z.B. fordern wir eine aktivere Frauenförderungspolitik und ein radikales Umdenken in Fragen von Geschlechterrollen und sexueller Orientierung. Wir stellen uns dagegen, dass Menschen aufgrund ihres Nicht-Mann-Seins diskriminiert werden. Von tatsächlicher Gleichberechtigung sind wir noch weit entfernt, so verdienen Frauen immer noch weniger als Männer und sind stärker im einkommensschwachen Dienstleistungssektor beschäftigt. Andererseits erwarten wir, dass deutscher Politiker_innen sich auf dem Boden der internationalen Politik für Frauenrechte als grundlegende Frage der Demokratie einsetzen, statt sie hinten runter fallen zu lassen. Der mutige Einsatz vieler Frauen hat den arabischen Frühling erst ermöglicht und dazu beigetragenen, traditionelle Frauenbilder …
[Link]
© stefan – Powered by WordPress – Design: Vlad (aka Perun) und Stefan Ziller